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Rosemarie Burger-Knapp
Schreibwaren Trainer
Durchholzen 65
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Huberschmiedhof

Bienenwanderungen mit Rosemarie Burger-Knapp

Wie lange lebt eine Biene? Wie viele Berufe übt eine Biene in ihrem Leben aus? Wie sieht es in einem Bienenstock aus? Woher weiß die Biene, wie eine Wabe gebaut wird? Wie findet die Biene den Weg zurück nach Hause? Diese und andere Fragen klärt Rosemarie Burger-Knapp auf ihren Bienenwanderungen am Zahmen Kaiser. Mit viel Geduld und Liebe zur Sache bringt sie ihren Gästen die Natur näher und macht sie neugierig, auf das Leben und Wirken der Bienen.

Alles hat seine Zeit

Rosemarie Burger-Knapp über das Leben der Bienen

Da macht sie sich auf, im freien Flug über Wiesen und Wälder, durch Wetter und Wind, da sammelt sie frischen Blütenstaub und bringt ihn an ihren Beinchen sicher heim, in ihren Stock. So oder ähnlich stellt man sich ihn vor: Den rasanten Flug der Bienen, wenn man das Honigglas öffnet und das flüssige Gold auf ein Butterbrot fließen lässt. Man beißt hinein und meint die Blumen und die Blüten und die Bienen zu schmecken.

Über die Weisheit der Bienen

Viel weiter geht das allgemeine Wissen über die Bienen und ihr Leben in der Natur selten. Rosemarie Burger-Knapp lädt deshalb Menschen dazu ein auf ihren Bienenwanderungen mehr über die Weisheit der Bienen zu erfahren. Mit dem 4er Sessellift Zahmer Kaiser geht es in Durchholzen steil bergauf. Durch die Luft - die Füße weit über dem Abgrund - schwebt man in nur fünfzehn Minuten auf den Berg hinauf. Die Gipfel des wilden Kaisers rücken näher und der Alltag entfernt sich. Inmitten der schönsten Natur am Zahmen Kaiser kommt man zur Ruhe, wird neugierig und aufnahmefähig für das Neue. Durchatmen. Zuhören. Sein.

Losgeschickt werden nur die "Seniorinnen", erklärt Rosemarie Burger-Knapp bei einem ersten Stop. Denn das Leben der Sammelbienen ist ein gefährliches. Zeitweise begegnen sie Fressfeinden, dann wieder droht der Verlust der Orientierung - es ist jedenfalls ungewiss, ob eine Sammelbiene lebend zum Stock zurück kehren kann. Deshalb werden nur die ältesten und erfahrensten Bienen ausgesandt. Das "Altern" indes funktioniert bei den Bienen anders als beim Menschen: Je näher sie dem Ableben kommen, umso vitaler werden sie. In der Regel werden die Bienen nur sechs Wochen alt. Doch in dieser Zeit haben sie längst eine neue Generation heran gezüchtet.

Über die Berufung der Bienen

Bevor eine Biene zur Sammelbiene wird, hat sie bereits mehrere andere "Berufe" hinter sich. Nachdem sie aufgezogen wurde, wird sie selbst zur Ammenbiene und sorgt für den Nachwuchs. Danach wird die Biene zur Baubiene und kümmert sich um den Ausbau des Bienenstocks. Die jeweilen Altersstadien gehen mit körperlichen Veränderungen einher: Durch Futtersaft-Drüsen am Kopf der Bienen kann die Biene Jungbienen ernähren. Später wird aus anderen Drüsen am Unterleib das Wachs ausgeschieden, das die Bienen für den Bau ihres Stockes benötigen.

Das Wissen, wie dieser Bienenstock auszusehen hat, tragen die Bienen bereits bei ihrer Geburt in sich. Deshalb liegt der Gedanke nahe, nicht die einzelne Biene, sondern das ganze Bienenvolk als einen Organismus zu begreifen. Dieser Organismus ist unsterblich, sein Wissen ist ewig, er trägt es ständig weiter und vergeht niemals - größere Katastrophen ausgeschlossen. Das ist die eigentliche Weisheit der Bienen.

Großstadtmenschen in der Natur

Diese und andere Wahrheiten erfährt der interessierte Wandersmann auf einer der Wanderungen mit Rosemarie Burger-Knapp. Ihre Ausführungen passt Rosemarie an das jeweilige Publikum an. Sehr häufig führt sie Familien durch die Tiroler Berge - in diesem Fall vermittelt sie die Inhalte und ihr Wissen über die Bienen kindgerecht. Dann wieder sind es Firmenfeiern oder Vereinsausflüge, die sich mit ihr gemeinsam auf den Weg machen. Rosemarie hat selbst einige Jahre in München verbracht. Deshalb kann sie sehr gut nachvollziehen, was Großstadtmenschen und andere Gestresste in der Natur suchen. Die Bienenwanderung kann ihnen helfen zur Ruhe zu kommen und sie lehren genau hinzusehen.

Während der Wanderung zaubert Rosemarie immer wieder kleine Schatullen und Kästchen aus ihrem Rucksack hervor. Darin befinden sich Kleinode aus der Welt der Bienen. So ist die Bienenwanderung nicht nur ein Vortrag, der das Ohr der Zuhörer anspricht: Die Hände cremt man sich mit Bienenwachs ein. Aus einem Stück Wachs rollt man eine wohlriechende Kerze. Man genießt einen selbst gebackenen Keks mit Blütentopping. So wird ein Ausflug mit Rosemarie Burger-Knapp vom Huberschmiedhof zum Erlebnis für alle Sinne. Sie selbst ist auch eine "Sammelbiene", könnte man meinen: Sie sammelt Eindrücke, die sie gerne mit ihren Gästen teilt. Sodass vielleicht ein Stück der Weisheit der Bienen, der Weisheit der Natur auf sie abfärbt und die Menschen in Zukunft besser aufpassen: Auf die Natur und die Bienen.